Karl Eimermacher
Der Text analysiert die schwierige Reform der russischen Hochschulen und Geisteswissenschaften nach dem Ende der Sowjetunion. Trotz des breiten Konsenses über die Notwendigkeit eines grundlegenden Wandels wurden Veränderungen durch wirtschaftliche Krisen, fehlende Finanzierung, personelle Kontinuitäten und mangelnde Reformkonzepte erheblich verzögert. Besonders die ideologisch geprägten geisteswissenschaftlichen Fächer standen vor der Aufgabe, neue Inhalte und Lehrformen zu entwickeln.