Christoph Hauer, Elisabeth Los, Stefan Sattler
Zusammenfassung Die Herausforderungen durch den Klimawandel in der integrativen Wasserwirtschaft sind vielfältig, da sie beide Extreme, zu viel und zu wenig Wasser, gleichermaßen adressieren müssen. Hier gilt es vor allem Maßnahmen in der Fläche zu definieren, die gezielt im Bereich des Wasserrückhalts greifen. Der „Landschaftswasserbau“ liefert hier Möglichkeiten, das Management des Wassers in den Einzugsgebieten mittels naturbasierter Lösungen zu verbessern. Am Beispiel des Burbachs im Einzugsgebiet der Aist werden in diesem Fachbeitrag Maßnahmen und ihre Auswirkungen vorgestellt. Es wird gezeigt, dass mit bereits gängigen Methoden der wasserwirtschaftlichen Praxis Maßnahmen geplant und bewertet werden können, um den zukünftigen Notwendigkeiten eines verbesserten Managements Rechnung zu tragen.