ROBERT GILLETT
In diesem Text wird Johnsons Berliner Sachen als Paradebeispiel und Exemplum für das Verhältnis von Geschichte und Geschichten behandelt. Zur Sprache kommt auch das Verhältnis von Mündlichkeit und Schriftlichkeit, Dialog und Dialektik, Erzählung und Beschreibung, Erfahrung und Verallgemeinerung, Allwissenheit und Perspektive, Ideologie und Wahrhaftigkeit, jeweils im Hinblick auf die Zeit zwischen 1961 und 1971, im geteilten Berlin des (ersten) Kalten Krieges. Somit wird das Buch letzten Endes als unbeirrbare und konsequente Metonymie und Parabel für die Tätigkeit des historisch aufmerksamen Schriftstellers dargestellt.