Team Radverkehrsmanagement
Verkehrspolitik wird nicht nur in Ministerien, sondern auch alltäglich auf Social Media verhandelt. User-Generated-Content-Plattformen werden dabei von Akteur*innen aus dem radikal rechten Spektrum erfolgreich genutzt. Der Beitrag geht vor diesem Hintergrund explorativ der Frage nach, inwiefern Hemmnisse und Widerstände gegenüber der Mobilitätswende von diesen ausgehen. Mittels qualitativer Methoden analysiert der Beitrag TikToks mit radikal rechten Bezügen zum Thema Mobilität, um die enthaltenen Narrative und verwendete Ästhetik zu identifizieren und einzuordnen. Dabei zeigen wir, dass fossile Automobilität in den Status eines Freiheits- und Protestsymbols erhoben wird, Dualitäten zwischen Eigen- und Fremdbild konstruiert werden und insbesondere private Creator*innen rechte Mobilitätsvorstellungen (re-)produzieren. Wir zeigen damit auf, dass UGC-Plattformen machtvolle, politische Orte sind, in denen sich Mobilitätswende abspielt.